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Wissenswertes zu Kindergarten und Kita

Mit 3 oder 4 Jahren gehen Kinder in der Regel in den Kindergarten, um den ersten regelmäßigen Kontakt mit anderen Kindern zu bekommen und sich auch mit der Vorschule auf die Schulzeit vorzubereiten. Viele Eltern wollen oder müssen ihre Kinder noch früher fremd betreuen lassen, sodass es auch keine Seltenheit mehr ist, wenn Kinder noch viel früher in den Kindergarten oder die Kita (Kindertagesstätte) kommen.

 

Den richtigen Kindergarten oder die richtige Kita finden

Viele Eltern stellen sich die Frage, wie sie die richtige Kita oder den richtigen Kindergarten für ihr Kind finden. Die Frage kann man nicht pauschal beantworten, da sie von Ort zu Ort unterschiedlich ausfällt.

Es gibt nicht viele Orten wird man den Luxus haben, dass man zwischen unterschiedlichen Einrichtungen entscheiden kann. Oft werden Einrichtungen nach Wohnorten zugewiesen und zugeteilt. Die Einrichtungen werden häufig von Gemeinde oder Stadt oder auch von Kirchen betrieben. Vor allem in größeren Städten ist es heute aber auch üblich, dass sich kleinere Einrichtungen aus Elterninitiativen heraus gründen. Hier tun sich mehrere Eltern zusammen und stellen Personal ein, mieten Räume an und gründen somit ihre eigene Kita. Dies ist in einigen Städten auch unvermeidlich, da es einfach zu wenig Plätze gibt, obwohl der Gesetzgeber eigentlich einen Platz für jedes Kind gesetzlich zusichert.

Wenn ihr noch nicht wisst, welche Möglichkeiten es bei euch in der Gegend konkret gibt, informiert euch entweder bei anderen Eltern oder bei eurer Stadt, eurem Kreis oder eurer Gemeinde. Das Jugendamt ist im Zweifel eine gute Anlaufstelle.

Gerade große Unternehmen bieten übrigens heute auch Betriebskitas an. Das ist natürlich sehr praktisch, wenn man sein Kind mit zur Arbeit nehmen kann. Hier spart man einiges an Zeit und ist vielleicht mit den Zeiten auch mal was flexibler.

 

Kosten für Kindergarten oder Kita

Die Kosten für den Kindergarten bzw. eine Kita variieren ebenfalls sehr stark nach dem Wohnort. Es ist sogar so, dass innerhalb einer Kreisstadt einzelne Gemeinden unterschiedliche Regeln haben, was die Kostenübernahme angeht. In manchen Orten müssen immer Beiträge gezahlt werden. In anderen Orten sind alle Kindergartenjahre frei. Oft gibt es auch Regelungen, dass eine bestimmte Anzahl an Jahren kostenlos ist und weitere Jahre dann Beiträge gezahlt werden müssen. Auch hierüber informiert man sich am besten vor Ort. Die monatlichen Beiträge selber werden in der Regel abhängig vom Einkommen der Familie errechnet.

Zusätzlich zu den Beiträgen gibt es häufig auch noch Essensgeld, dass bezahlt werden muss, wenn Kinder über Mittag in der Einrichtung bleiben.

 

Alternative Tagesmutter

Eine Alternative zum klassischen Kindergarten oder zur Kita ist die Tagesmutter. Hier hat eine Frau, die eine kurze Ausbildung zur Tagesmutter gemacht hat, die Möglichkeit Plätze für mehrere Kinder anzubieten, die sie dann betreuen kann. Hierfür bestehen vom Staat entsprechende Vorgaben, wie z.B. Raumgröße, damit die Kinder, die betreut werden auch eine gute Betreuungsqualität erhalten. Der Vorteil ist hier möglicherweise, dass sich eine Betreuerin um weniger Kinder kümmern muss. Dies bietet sich also vor allem als Alternative für sehr kleine Kinder an. Viele Kinder gehen dann ab dem 3. oder 4 Lebensjahr in den Kindergarten.


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