Wie Kinder schnell und erfolgreich Klavier lernen können

Es ist nie zu spät, mit dem Klavier spielen anzufangen. Gerade in diesem Jahr haben viele Menschen damit begonnen, neue Fähigkeiten zu erlernen, weil sie mehr Zeit als sonst zu Hause verbringen mussten. Wer sich für das Klavierspielen entscheidet, steht dabei oft vor der Frage, welches Keyboard am besten für Anfänger geeignet ist.

Bestimmt würde es auch Spaß machen, mit einem akustischen Klavier oder gar einem Konzertflügel anzufangen, Klavier zu lernen. Doch zu Beginn sollte man am besten erst einmal ausprobieren, ob dieses Hobby etwas ist, was einen länger fesselt. Statt in kostspielige akustische Tasteninstrumente zu investieren, ist es für Anfänger daher oft sinnvoller, sich zunächst ein Keyboard anzuschaffen.

Was unterscheidet Keyboards von Klavieren?

Ob hochwertiges Digitalpiano oder günstiges Keyboard – der größte Unterschied dieser elektronischen Tasteninstrumente zu einem akustischen Klavier ist: Bei Keyboards gibt es keine Saiten, stattdessen werden die Töne und der Klang elektronisch erzeugt. Daher gibt es die Instrumente auch in unzähligen Varianten mit verschiedensten Funktionen. Die unterschiedlichen Keyboard-Modelle kann man online vergleichen oder sich im Musikgeschäft vor Ort vorführen lassen.

Elektronische Keyboards: schneller Spaß am Spielen

Keyboards sind auf jeden Fall eine kostengünstige Option, wenn man als Anfänger das Klavierspiel erlernen will. Die Produktvielfalt bei Keyboards ist groß – von der Anzahl der Tasten bis zu den oft zahlreichen Funktionen haben die Käufer eine große Auswahl, wenn es darum geht, ihr Lieblingsinstrument zu finden.

Der Vorteil von elektronischen Keyboards: Sie bieten Einsteigern in die Welt der Musik den digitalen Sound von meist vielen Instrumenten, wie Orgeln, Blasinstrumenten oder Violinen. Oft sind zudem verschiedene vorprogrammierte Rhythmusbegleitungen integriert. So kann man als Anfänger ein Gefühl für Takt und Tempo bekommen und hat schnell Spaß am Spielen und der Musik.

All diese Zusatzfunktionen von Keyboards können allerdings auch ein Nachteil sein. Denn wer viel Zeit mit dem Experimentieren von Sounds verbringt, hat nicht mehr so viel Zeit, um wirklich Klavier zu lernen und zu üben.

Digitalpianos: Guter Klang ist wichtig

Digitalpianos sind ganz spezielle Keyboards. Oft sehen sie fast aus wie ein Klavier, vor allem aber sollen sie auch so klingen. Beim Spielen wird man zudem schnell einen Unterschied zu elektronischen Keyboards feststellen: Denn Digitalpianos besitzen gewichtete Tasten und eine Anschlagsdynamik. Dadurch ist das Spielgefühl so ähnlich wie bei einem akustischen Klavier – der Preis ist jedoch erheblich günstiger. Wer anfangen will, Klavier zu lernen, ist daher auch mit einem Digitalpiano gut bedient.

Wie groß sollte das Keyboard sein?

Die vielen angebotenen Keyboard-Modelle unterscheiden sich jedoch nicht nur nach Klang, Aussehen oder Funktionsumfang. Wer sich einen Keyboard-Vergleich anschaut, in einem Instrumentengeschäft stöbert oder online nach Keyboards sucht, wird schnell die verschiedenen Größen bemerken.

Denn grundsätzlich gibt es Keyboards mit 25, 49, 61 und 88 Tasten. Bei den ganz kleinen Modellen handelt es sich meist um MIDI-Keyboards, die zum Beispiel sehr gut geeignet sind, um auch auf Urlaub auch mit dem Klavier zu üben.

Wer ernsthaft überlegt, mit dem Klavier spielen zu beginnen, sollte jedoch besser zu einem Keyboard mit 61 Tasten greifen. Optimal wäre sogar ein Modell mit 88 Tasten, denn das entspricht der Tastatur eines akustischen Klaviers. Damit lassen sich sämtliche Übungen absolvieren, auch wenn sie weit auseinander liegende Töne umfassen.

Vor- und Nachteile der Keyboard-Modelle

Für alle, die Wert auf einen fast authentischen Klavierklang legen, sind Digitalpianos eine gute Wahl. Viel kostengünstiger sind jedoch meist Keyboards, die es von verschiedenen Herstellern gibt. Regelmäßig kommen neue Modelle heraus. Alle elektronischen Tasteninstrumente haben in jedem Fall den Vorteil, dass sie leicht und flexibel sind. Im Gegensatz zu Klavieren können Keyboards daher gut transportiert werden und brauchen keinen festen Platz in der Wohnung. Zudem müssen Keyboards nicht gestimmt werden, was ebenfalls Zeit und Kosten spart.

Daneben besitzen Keyboards eine Lautstärkeregelung und einen Kopfhörerausgang. Das hat den Vorteil, dass man zu jeder Tages- und Nachtzeit üben kann und dass sich niemand vom Klavierspiel gestört fühlt – was gerade für Anfänger sehr praktisch und beruhigend ist. Was ist der Nachteil von Keyboards? Sie besitzen meistens keine gewichteten Tasten. Das Spielgefühl unterscheidet sich dadurch von dem auf einem Klavier und auch die Finger werden nicht so gut trainiert.

Welches Keyboard ist das Beste für Anfänger?

Ganz klar: Wer das Klavierspiel erlernen will, stellt sich am Anfang natürlich nicht Fragen, wie „Was ein Arpeggio ist und wie man es spielen kann“. Vielmehr geht es darum, ein Instrument auszusuchen, mit dem es Spaß macht, erst einmal die Grundlagen zu lernen. Welches Keyboard benötigt man also, um als Anfänger Klavier zu lernen? Kurz gesagt ist es das Keyboard, das am besten zum eigenen finanziellen Budget und den persönlichen Erfordernissen passt.

Oft wird es daher sinnvoll sein, mit einem günstigen Keyboard-Modell zu starten. Wer dann damit beginnt, Klavier spielen zu lernen, wird bald merken, ob das Instrument gut geeignet ist. Sobald man den Einstieg geschafft hat und besser spielen kann, ist es dann vielleicht an der Zeit über ein höherklassiges Keyboard nachzudenken. Ein besserer Klang, sinnvolle Funktionen oder gewichtete Tasten – es gibt für alle Bedürfnisse das richtige Keyboard.

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